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Hallo Freunde, schön, dass Ihr Euch für deutsche Geschichte interessiert und daher den Weg ins Fachwiki historia Germaniae – Geschichte Deutschlands, in Folge nur noch Wiki genannt, gefunden habt!

Wie Ihr feststellen werdet, ähnelt dieses Wiki – wie im Übrigen auch alle anderen freien Online-Enzyklopädie  – stark der Wikipedia. Doch bei nährer Betrachtung werdet Ihr feststellen, dass zwischen der Wikipedia und diesem Wiki doch starke Unterschiede bestehen, was vor allem dem hiesigen „Anmeldezwang“, der Relevanz von Lemmata und die Artikelerstellung betrifft.

Daher macht Euch dieses Wiki gern auf ein paar Gepflogenheiten vertraut, die in ihm existieren und es hofft, dass Euch damit im Vorfeld die eine oder andere Frage, die eventuell aufkommen könnte, geklärt wir.

Solltet Ihr jedoch nicht an einer Mitarbeit in diesem Wiki interessiert sein, sondern möchtet in ihm nur lesen, dann seit darauf hingewiesen, dass zur korrekten Darstellung aller Texte der Datensatz Sun-ExtA-Fonds auf Eurem Rechner installiert sein muss!

Gründung

Das Wiki wurde am 7. April 2008 als Deutsche-Geschichte-Wiki (DGW) durch Benutzer Yanman mit dem Ziel gegründet, vorrangig die Epoche 1933–1945 zu dokumentieren. Leider schied der Gründer kurze Zeit später gesundheitsbedingt aus diesem Projekt aus, sodass Benutzer MicBy67 (damals noch als „Hardcore-Mike“ unterwegs) am 11. August 2011 das brachliegende Wiki übernahm und dessen Wirkungsbereich nach und nach erweiterte.

Warum gibt es dieses Wiki?

Dieses Wiki wurde mit dem Sinn und Zweck gegründet und aufgebaut, die gesamte deutsche Geschichte nicht nur in Wort, sondern möglichst auch im Bild abzudecken.

Desgleichen sieht es sich als freie Enzyklopädie der germanischen und europäischen Geschichte und dieser ebenfalls verpflichtet, sind doch alle drei bis heute auf das Engste miteinander verknüpft.

Neuaufbau des Wikis

Aktuell steht dieses Wiki seit Januar 2021 in der Phase einer weitgehenden Umstrukturierung, die de facto einem Neuaufbau gleichkommt. Daher werden in dieser Phase die bestehenden Artikel gelöscht und nach Vorgaben der Relevanzkriterien und der Artikelerstellung neu eingestellt werden.

Zur Zeit werden die hiesigen Relevanzkriterien und die Vorgaben zur Artikelarbeit neu erstellt. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Überarbeitung der bestehenden Artikel begonnen werden.

Daseinsberechtigung des Wikis und Unterscheidung zu ähnlichen Projekten

Was unterscheidet dieses Wiki von anderen, ähnlich kleinen Wikis, die ähnlich wie dieses strukturiert sind?

Diese Frage ist auf dem ersten Blick schwer zu beantworten, da doch alle mehr oder weniger auf dem Wikiprinzip basieren.

Im Gegensatz zu vielen anderen Wikis empfindet sich dieses Wiki jedoch nicht als unmittelbare Konkurrenz zur Wikipedia, sondern es definiert sich vielmehr als deren Ergänzung!

Hier können Artikel entstehen, deren Relevanz in der Wikipedia zur Zeit noch nicht gegeben bzw. als umstritten gilt. Die hier angelegten Artikel können dann nach Erfüllung der Wikipedia-Relevanzkriterien samt Versionsgeschichte nach dort importiert werden.

Darüber hinaus können hier auch Miniartikel („Stubs“) entstehen, die in der Wikipedia mehrheitlich mit dem Vermerk „kein Artikel“ und/oder „Wörterbucheintrag“ schnellgelöscht würden.

Das klassische „links/rechts“-Schema ist hier unbekannt. Jeder, der etwas mit seinem Wissen zu diesem Wiki beitragen möchte, ist grundsätzlich willkommen! (→ #Was muss ich als Autor sonst noch beachten?)

Selbstauffassung des Wikis

Dieses Wiki definiert sich als freiheitlich-national. Nicht umsonst führt es die durch Veit entstandene Germania mit dem schwarz-rot-goldenen Banner als Sinnbild. Jenes Gemälde schmückte einst die Frankfurter Paulskirche, als dort die Nationalversammlung von 1848/49 tagte, um eine gesamtdeutsche Verfassung auszuarbeiten, um im Anschluss daran den gesamtdeutschen Nationalstaat vorzubereiten.

„Freiheitlich“ ist dieses Wiki, da es sich als liberales Informationsforum versteht, in welchem auch zueinander konträr stehende Artikelpositionen abgebildet werden. „National“ ist es, da es sich auf die gemeinsame Geschichte der D-A-CH-Staaten und Luxemburgs konzentriert und sich auf die bis heute bestehende deutsche Sprach- und Kulturnation beruft, ohne dabei völkisch-national und chauvinistisch zu sein.

Dieses Wiki achtet und wertschätzt auch die Kulturleistung anderer Ethnien. Denn das Bekenntnis zum Eigenen, die Identität, ist erst möglich, wenn man selbst bereit ist, sich auf eine Stufe mit anderen Kulturen zu stellen und diese nicht von oben herab behandelt. Es bestreitet zudem vehement jeden möglichen Verdacht, dass seine nationale Identität, sein Bekenntnis zum deutschen Sprach- und Kulturraum gleichbedeutend sei, es wäre „deutschnational“ oder „völkisch“. Dem ist mitnichten so!

Es ist allgemein bekannt, dass es im alten Österreich des späten 19. Jahrhundert und des frühen 20. Jahrhundert üblich war, das Attribut deutschnational immer mit Antisemitismus und Rassismus gleichzusetzen. Dagegen war im Wilhelminischen Deutschland deutschnational eine Gleichsetzung mit vaterländisch. Erst mit Aufkommen der Deutschvölkischen in Deutschland um 1920 wurde es auch dort vielfach üblich, es mit dem antisemistisch-rassistischen Touch zu belegen.

Dieses Wiki wird niemals ein politisches Instrument sein, dass sich weder heute noch morgen dafür einsetzen wird, historisch begründete Ansprüche auf irgendwelche Gebiete, Region oder Staaten zu stellen, die einst zum Römisch-Deutschen Reich oder zum Deutschen Bund gehört haben. Es erkennt die Grenzen Deutschlands als endgültig an, so wie sie im 1990 geschlossenen Zwei-plus-Vier-Vertrag definiert sind und wie sie vonseiten der Bundesregierung in weitergehenden Grenzverträgen mit Polen und Tschechien festgelegt wurden!

Das Wiki ist uneingeschränkt in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verankert. Dennoch hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf gesellschaftliche Missstände in Deutschland und Europa hinzuweisen und diese artikelmäßig zu dokumentieren. Ein Verschweigen dieser Missstände wäre sicherlich ebenso falsch wie deren Überbetonung.

Diesem Wiki liegt es fern, die Zeit 1933–1945 zu glorifizieren, wie es teilweise in Alternativ-Enzyklopädien geschieht. Denn das ist sicherlich auch dem werten Leser bewusst, umfasst die deutsche Geschichte insgesamt etwa 1200 Jahre und nicht nur jene zwölf dunklen Jahre!

Schwerpunkt des Wikis

Dieses besitzt keinen Schwerpunkt. Sein Bestreben liegt allein in der Abbildung der deutschen Geschichte, beginnend von der Germanen- und Römerzeit, über die germanischen Königreiche Europas bis zum heutigen deutschen Nationalstaat. Bis zu seinem Neuaufbau überwogen Themenbereiche, die sich mit der Zeit 1933–1945 befassten und die dem einstigen Entstehungsgedanken des Gründers geschuldet sind. Darüber hinaus diente dieses Wiki eine Zeit lang als „Rettungsoase“ löschbedrohter Wikipediaartikel.

Auch war und ist die Zahl der aktiven Mitarbeiter und Autoren in diesem Wiki sehr begrenzt. Diese beschäftigten sich bis dato lieber mit der Neuzeit als mit dem Altertum und hatten bisher noch nicht die Zeit und Muse gefunden, sich mit der germanisch-deutschen Frühzeit zu beschäftigen.

Nach dem Neustart des Wikis werden jedoch zu allen wichtigen Lemmata Miniartikel erstellt werden, damit zumindest die Artikelnamen belegt sind und die Anzahl der Rotlinks deutlich reduziert werden.

Artikelübernahme aus der Wikipedia und anderen Wikis

Die bloße Übernahme (Artikelimport) aus der Wikipedia und/oder anderen Online-Enzyklopädien wie der Metapedia ist in diesem Wiki unerwünscht!

Deren Artikelstrukturen entsprechen nicht den in diesem Wiki geforderten Vorgaben. Die Übernahme würde zudem führen, dass die hiesigen Mitarbeiter kostbare Zeit an einer intensiven Überarbeitung investieren müssten, die einer Neuerstellung des Artikels gleichkäme. Daher ist es zweckmäßiger, eigene Artikel auf Basis bestehender Wikipediaartikel zu verfassen, die dann den Wikivorgaben entsprechen und deren Quellenherkunft auf der Diskussionsseite und/oder in der Zusammenfassungszeile zu dokumentieren.

Sprache

Ein Autor dieses Wikis soll verinnerlichen, das dieses eine Informationsplattform für jedermann ist. Daher ist dieser angehalten, auf die übermäßige Verwendung von Fremdwörtern und Fachbegriffen („Fachtermini“) zu verzichten!

Daher sind den Begriffen Besatzungsmacht, Gegenstück/Gegenpart den Fremdworten „Okkupationsmacht“ und „Pendant“ der Vorzug zu geben. Diese sind auf die hier üblich verwendeten Begriffe umzuleiten!

Allgemein gebräuchliche Begriffe wie „Usus“ usw. können durchaus in der Artikelarbeit verwendet werden.

Als Faustformel soll dienen:

„Wir Autoren schreiben nicht für die Fachwelt, sondern für Schüler und Normalbürger. Das Lesen und Verstehen unserer Texte sollte auch ohne ein entsprechendes Fachstudium möglich sein!“

Es steht natürlich jedem Autor frei, dennoch das Fremdwort zu verwenden, wenn er a.) im Satz dessen Bedeutung erklärt oder b.) einen Miniartikel darüber anlegt.

Dieses sind die wesentlichen Punkte, die die Grundideen und die Einstellung dieses Wikis widerspiegeln sollen.

Aber es stellt sich nun die Frage, wie dieses Wiki die Begriffe „Deutsche“, „Deutschsprachige“ und „Deutschsprachige“ definiert. Darüber soll der nächste Abschnitt den werten Leser informieren.

Deutsche, Deutschsprachige, Deutschstämmige

Viele Zeitgenossen tun sich generell schwer mit der Dreiteilung Deutsche, Deutschsprachige und Deutschstämmige. Denn auch das deutsche Staatsvolk wird überwiegend durch Deutschsprachige gebildet und die dementsprechend deutschstämmig sind. Denn die Deutschen ohne Migrationshintergrund definieren sich bis heute als ethnisch definiertes Volk.

Bis zur Gründung des Deutschen Reiches (1871) war die Definition, wer Deutscher sei, einfach und schlicht: Schlicht der Mensch, der sich über seine Abstammung und Sprache als deutsch empfand und der sich zum deutschen Sprach- und Kulturraum bekannte, war ein Deutscher.

Wer sich außerhalb des deutschen Sprach- und Siedlungsgebietes zum deutschen Kulturkreis oder zur deutschen Nationalsprache bekannte, war ebenfalls ein Deutscher. Im ersteren Fall handelte es sich hierbei um einen Kulturdeutschen, im anderen Fall um einen Sprachdeutschen. Sprachdeutsche waren überwiegend über ihre Abstammung Deutsche, Kulturdeutsche überwiegend über soziale Assimilation ursprünglich Anderssprachige, die einen Volkstumswandel vollzogen hatten. Dies betraf vor allem das aufgeklärte Judentum, dem die doppelte Identität, Jude und Deutscher zu sein, nicht fremd war.

Doch nach 1871 erschwerte sich diese ethnisch-soziologische Zuordnungsmöglichkeit, dass Deutscher sich immer mehr auf den Reichsdeutschen, den deutschen Reichsbürger, eingeschränkt wurde. Analog dazu verlief die Bedeutungseinengung von Deutschland, das nunmehr ausschließlich für Reichsdeutschland verstanden wurde. Zudem trat bis zur Jahrhundertwende eine weitere Gruppe hinzu, die abstammungsmäßig wie sprachlich-kulturell Deutsche waren, aber die Jahrhunderte hinweg außerhalb des deutschen Sprach- und Siedlungsgebietes lebten und Untertanen fremder, außerdeutscher Staaten waren. Diese Gruppe nannte man ursprünglich Auslandsdeutsche, aber ab etwa 1920 bürgerte sich der Begriff Volksdeutsche für sie ein.

Die Begriffseinschränkung von „Deutscher“ und „Deutschland“ setzte sich auch nach 1945 fort. Unter „Deutschland“ verstand man bis zur Gründung der deutschen Teilstaaten (BR Deutschland, DDR) das Gebiet Deutschlands in den Grenzen vom 31. Dezember 1937, das formaljuristisch bis zum Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrages (1990) fortbestand. 1949–1990 wurde völkerrechtlich unter Deutschland nur noch das Gebiet der Teilstaaten plus dem Gebiet Großberlin verstanden. Indes die DDR ab 1970 staatsrechtlich davon ausging, dass Deutschland nur noch ein historisches Konstrukt sei, dass in den beiden deutschen Staaten fortlebe, definierten die Bundesdeutschen ihren Staat als Deutschland und sich selbst als „die“ Deutschen schlechthin. Verschämt wurde auch der deutschsprachigen Bevölkerung der DDR eingeräumt, Deutsche zu sein. Aber es waren „nur“ DDR-Deutsche.

Zur Zeit der Wende in der DDR (1989/90) begriffen sich Bundesbürger und Bürger der DDR als eine politische Nation, die staatsrechtlich zusammengehöre, und sie forderten gemeinsam einen Nationalstaat auf bundesstaatlicher Ebene.

Wie handhabt also dieses Wiki die Begriffe Deutsche, Deutschsprachige und Deutschstämmige?

Der Einfachheit halber hat dieses Wiki entschlossen, sich diesbezüglich an den offiziellen Richtlinien des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) zu orientieren. Die Zuordnungsmöglichkeit nach der Auslegung des VDA wurde aufgrund der Vereinfachung verworfen und nicht weiter in Betracht gezogen. Ferner ist auch jene Definition für dieses Wiki verbindlich, wie sie von Art. 116.1 GG festgelegt wurde:

  1. Deutsche sind generell alle Deutschsprachigen, die vom 31. August 1914 bis zum 8. Mai 1945 innerhalb der Grenzen des Wilhelminischen Kaiserreiches sowie auf dem Gebiet Österreich-Ungarns gelebt haben. Diese Definition umfasst nicht nur alle deutschen Staatsbürger, sondern auch alle Auslands- und Volksdeutschen, die sich in diesen per Gesetz als Vertreibungsgebiete bezeichneten Gebiete aufgehalten haben und/oder sich heute dort noch aufhalten. Im engeren Sinne fallen unter dem Begriff Deutsche alle deutschen Staatsbürger und Volksdeutschen, die sich nach dem 8. Mai 1945 auf dem Gebiet Deutschlands in den Grenzen von 1937 aufgehalten haben. So ist es auch in Art. 116.1 GG verbindlich festgelegt. Um in Deutschland als „Deutsche im Sinne des BVFG“ zu gelten, müssen die Betreffenden die Eigenschaft der deutschen Volkszugehörigkeit nachweisen können, die ihnen dort die Deutschenrechte des GG garantieren zu können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Spätaussiedler aus den oben beschriebenen Vertreibungsgebieten und/oder Heimkehrer aus auslandsdeutschen Siedlungsgebieten in Übersee wie den USA und Kanada, aber auch aus Russland oder Kasachstan sich in ihren Heimatgebieten als „Deutsche“ definiert, in Kulturvereinen organisiert haben und/oder behördlicherseits passrechtlich als Deutsche behandelt wurden, wobei der Passeintrag „deutscher Nationalität“ als Nachweis dient. Diese Gruppe muss sich also selbst als organischer Teil einer deutschen Minderheit zurechnen oder müssen von Amts wegen als Zugehörige einer solchen anerkannt sein.
  2. Deutschsprachige sind generell alle Ethnien und Minderheiten deutscher Kultursprache, die nach Reichsgründung außerhalb der deutschen Grenzen in deren jeweiligen Umfang aber noch innerhalb des geschlossenen deutschen Sprachgebietes leben. Sie stellen zudem dem die Titularnation oder eine der staatstragenden Ethnien in einem der deutschsprachigen Länder dar. Zudem fallen unter die Bezeichnung summarisch alle sogenannten Deutschländer, deren Vorfahren vor allem im 19. Jahrhundert aus Deutschland, Österreich-Ungarn oder der Schweiz und Luxemburg nach Übersee ausgewandert sind. Diese Gruppe definiert sich selbst nicht mehr als „deutsch“, sondern als Staatsbürger dieser Staaten, deren Familien- oder Haussprache heute noch ein (archaisches) Hochdeutsch oder einer der zahlreichen deutschen Dialekte ist. Auch das Dorf- und Kirchenleben spielt sich in ihrer Heimatregionen noch vielfach in deutscher Sprache ab. Obgleich sich diese „Deutschländer“ heute als Deutschamerikaner, Deutschaustralier oder Deutschrussen, als Amerikaner, Australier und Russen „deutscher Herkunft“ empfinden, haben sie ihre mittel- und osteuropäischen Wurzeln nicht vergessen.
  3. Deutschstämmige sind generell alle Menschen deutscher Abstammung, die heute außerhalb des geschlossenen deutschen Sprach- und Siedlungsraumes leben. Diese Gruppe ist am stärksten vom Volkstumswandel getroffen und sieht sich in der Regel nicht mehr dem deutschen Kulturkreis zugehörig. Vielfach sind sie dem „Deutschtum“ entfremdet. Volksdeutsche hingegen sind Deutschstämmige, die bis heute an ihrer deutschen Identität festhalten. Diese haben bis zum Jahr 2000 überwiegend ihre traditionellen Siedlungsgebiete in Ungarn, Rumänien, Polen und Russland verlassen. Der verbliebene Rest spricht zuweilen ein (archaisches) Hochdeutsch als Verkehrs- und Kirchensprache oder einen deutschen Dialekt, fühlt sich aber der Mehrheitsbevölkerung zugehörig. Die Deutschstämmigkeit ist nicht mehr auf die Beherrschung des Deutschen oder auf das Vorhandensein einer deutschen Sprachkultur gebunden. Sie fußt heute ausschließlich auf die einstige deutsche Abstammung der Betroffenen. Bei Rückkehr in eines der deutschsprachigen Länder sind sie häufig bezüglich ihrer Nationalität innerlich zerrissen und wissen nicht, wohin sie gehören: Zuhause waren sie „DIE (!) Deutschen“, in Deutschland usw. sind sie nun „DIE (!) Russen“, „DIE (!) Rumänen“ oder „DIE (!) Ungarn“. Bezüglich ihrer Integration bringt diese Zwitterstellung erhebliche gesellschaftliche Probleme mit sich: Derweil sich die ältere Generation sich noch bemüht, in der Heimat ihrer Vorfahren sozial Fuß zu fassen, verweigert sich die jüngere Generation vielfach. Sie betont nun beispielsweise „ihr“ Russentum und schließt sich vielfach russischen Kulturvereinen an, in denen ihre endgültige Russifizierung erfolgt, da auch als Familiensprache Russisch die prägende Rolle spielt.

Was die Zeit vor der Reichsgründung betrifft, folgt dieses Wiki der damals allgemein üblichen Praxis, jeden Menschen als „deutsch“ zu bezeichnen, der bis dahin auf den Gebieten des ehemaligen Römisch-Deutschen Reiches (insbesondere im Gebiet des regnum Germaniae), des Rheinbundes, Preußens, Altösterreichs, des Deutschen Bundes und des Norddeutschen Bundes sowie der damaligen süddeutschen Staaten und Deutsch-Österreichs gelebt hat und dessen Muttersprache entweder ein deutscher Dialekt, eine deutsche Regionalsprache oder die deutsche Kultursprache war.

Daher werden auch Flamen, Friesen, Luxemburger und Niederländer einerseits als auch Liechtensteiner, Österreicher und Schweizer andererseits im zeitgenössischen Kontext als Deutsche bezeichnet.

Bis weit in das 18. Jahrhundert war DEUTSCH hauptsächlich ein Sprach-, Volks- und Ländername. In der Goethezeit, mit Entfaltung der klassischen deutschen Literatur und Philosophie, wurde DEUTSCH zum Kulturbegriff. Die Deutschen bildeten keinen Staat, aber eine Kultur, sie waren keine Staatsnation, aber eine Kulturnation. Der politische Deutschlandbegriff kam erst mit der Reichsgründung von 1871 zur Herrschaft. Seitdem ist der Worttyp DEUTSCH zunächst staatsbezogen zu verstehen. Die politische Bedeutung färbte auf die anderen Bedeutungsschichten von DEUTSCH, die sprachliche, ethnische, geographische und kulturelle, deutlich ab. Ein Deutscher hieß bis ins 19. Jahrhundert jemand, der Deutsch als Muttersprache spricht. In diesem Sinne nannte man auch die Bewohner der Deutschschweiz und Österreichs Deutsche. Heute bezeichnet man die Bevölkerung dieser Gebiete nicht als deutsch, sondern deutschsprachig. Das Wort deutschsprachig – es ist um die Jahrhundertwende entstanden – soll ausdücken, daß DEUTSCH nicht staatsbezogen, sondern nur sprachlich gemeint ist. […] —   Berschin, Helmut: Deutschland – ein Name im Wandel. Die deutsche Frage im Spiegel der Zeit, S. 11–12.

Das obige Zitat erklärt ganz gut, warum dieses Wiki die Deutschsprachigen Europas unter Einschluss der eigentlichen Deutschen hier als unter der Bezeichnung „Deutsche“ summiert. Diese – vielleicht missverständliche – Vereinnahmung aller Deutschsprachigen (und der ehemals Deutschsprachigen) als „Deutsche“ fußt einzig und allein auf der Tatsache, dass sich diese Gruppen lange Zeit hindurch, vielfach bis ins 19. Jahrhundert selbst als „deutsch“ definiert hat. „Römisches Reich und deutsche Lande“ war bis 1806 eine gängige Formulierung, wenn man sich offiziell auf das Römisch-Deutsche Reich bezog, aber den deutschen Sprach- und Kulturraum meinte.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass im Mittelalter auf dem Boden des deutschen Königreiches mehrere regionale Schreib- und Lesesprachen existierten, die sich damals als „deutsche“ Kanzleisprachen etablierten und bedeutende Handels- und Verkehrssprachen darstellten: Im Norden und Nordwesten bestanden mit dem Mittelniederländischen und dem Mittelniederdeutsch (das Altfriesische spielte nur eine untergeordnete Rolle) zwei niederdeutsche Sprachformen, die weit ins Baltikum und nach Skandinavien ausstrahlten und in weiten Teilen miteinander konkurrierten. An den Sprachgrenzen jedoch wiesen sie breite Interfrenzenszonen in Form eines Schreibsprachen- und Dialektkontinuums auf. Dort bestanden also Ausgleichssprachformen, die eine Mischung aus niederländisch-niederfränkischen und niedersächischen-plattdeutschen Sprachelementen darstellten. Im Mittelalter und in der Neuzeit waren und sind diese regionalen Mischformen schwer als „niederländisch“ und „niederdeutsch“ zu klassifizieren, sodass man in der Germanistik und in der Nederlandistik dazu überging, sie als „Deutschniederländisch“ (duits nederlands) einzustufen. Nur anhand einiger spezifischer Dialektworte gelang es, grob einzuschätzen, ob eine Sprachform nun niederländisch oder niedersächsisch war. Aber dazu gleich mehr.

Im westmitteldeutschen Rheingebiet wurden mit der Kölnischen und der Trier Kanzleisprache zwei mittelfränkische Schreib- und Lesesprachen verwendet, wobei die Ersterer starke niederländische Züge trug. Im ostmitteldeutschen Gebiet bestand die eine Kanzleisprache, die Luther zur Bildung seiner Bibelübersetzung heranzog und die eng mit der ostoberdeutschen Kanzleisprache konkurrierte. Im süddeutschen Raum bestanden im wesentlichen zwei oberdeutsche Kanzleisprachen, von denen die ostoberdeutsche als Kanzleisprache des Römisch-Deutschen Kaisers für die anderen Kanzleisprachen (mit Ausnahme der norddeutschen Kanzleisprachen) Vorbildfunktion besaß. Im Südwesten bestand mit der westoberdeutschen Kanzleisprache eine Variante der reichsdeutschen Kanzleisprache, die vor allem in der deutschsprachigen Schweiz bis ins 18. Jahrhundert vorherrschend war.

Das Erzbistum Köln wechselte im 15. Jahrhundert seine Kanzleisprache und übernahm nun das Gemeine Deutsch, jene Sprachform, die im süddeutschen Raum bestand und die ihm Reichsdeutsch des kaiserlichen Hofes seine Hauptvertreterin hatte.

Im 16. Jahrhundert übernahmen im Zuge der Reformation die norddeutschen Kanzleien die von Luther geprägte Form des Gemeinen Deutsch und das Neuniederdeutsche existierte nur noch auf dialektaler Ebene fort, indem in seinem Bereich eine sogenannte Scheindialektisierung stattfand: Die Niederdeutschen empfanden ihre eigenständige westgermanische Sprache nun als eine Form („Mundart“) des Deutschen. Zeitgleich wurde mit dem Neuniederländischen die Nationalfindung der Niederländer abgeschlossen, die 1648 aus dem Reichsverband austraten und nun einen eigenen Nationalstaat bildeten.

1770 entstand mit der Deutschen Bewegung eine frühzeitliche Nationalbewegung der Deutschen, die der Aufklärung geprägt und von der damaligen Bildungselite geprägt war. Bis 1780 übernahm das gesamte deutsche Sprachgebiet das von Luther maßgeblich geprägte Neuhochdeutsche und baute dieses zur deutschen Kultur- und Nationalsprache aus. Auch die Schweiz, ebenfalls 1648 aus dem Reichsverband ausgeschieden, nahm an dieser Entwicklung teil und entschied sich nicht, wie die Niederlande auf Basis der dortigen westoberdeutschen Kanzleisprache unter Einbezug der dortigen alemannischen Dialekte eine eigenständige Nationalsprache zu kreieren.

Im 19. Jahrhundert wurde die vergleichende Sprachwissenschaft etabliert, als Grimm die Germanistik begründete. Diese damals als „Deutschkunde“ bezeichnete Wissenschaft beschäftigte sich mit den germanischen Sprachen, insbesondere mit den westgermanischen als solche. Dabei stellte Grimm und dessen Schüler fest, dass im Rhein-Maas-Delta Sprachformen existierten, die sowohl über „(nieder)deutsche“ als auch über „niederländische“ Charaktereigenschaften verfügten. Er definierte dieses Sprachgebiet als „deutschniederländisch“.

Deutschniederländisch war apolitisch konzipiert, es folgte also keinem politischen Konzept, sondern spiegelte lediglich die Tatsache wieder, dass es eine deutsch-niederländische Mischsprache darstellte. Doch aufgrund der Vereinnahmung dieses Begriffes durch die Niederdeutsche Bewegung, dem norddeutschen Sprachzweig der Völkischen, geriet der Begriff schnell in Misskredit. Vor allem als ihn die Alldeutschen in ihren politischen Sprachgebrauch aufnahmen, wurde den Deutschen unterstellt, sie würden die Annexion des niederländischen Sprachgebietes vorantreiben.

1992 führte der deutsche Germanist Mihm die neutralen Bezeichnungen Maasrheinländisch für die Dialekte auf niederfränkischer Grundlage und Ijsseländisch für die Dialekte auf niedersächsischer Basis ein.

Zwischen 1860 und 1880 hatte sich die heutige deutsch-niederländische Sprachgrenze vollständig ausgebildet, und seit diesem Zeitpunkt an definiert dieses Wiki die Niederländischsprachigen artikelmäßig als eigenständige Ethnien. Dass Flamen und Niederländer zuvor schon eigenständige Ethnie westgermanischer Abkunft waren, steht zudem außer Frage. Doch es ist offenkundig, dass die Niederländer ab 1860 an das Ethnonym, die Eigenbezeichnung duytscher „Deutscher“ zugunsten von nederlander „Niederländer“ endgültig aufgaben.

Die einen moselfränkischen Dialekt sprechenden Luxemburger („Deutschluxemburger“) wurden ebenfalls von den Alldeutschen für Deutschland beansprucht, da Luxemburg noch bis nach Ende des I. Weltkrieges ein Mitglied des Deutschen Zollvereins war und erst der Versailler Vertrag von 1919 diese Bindung löste. Aufgrund der Expansionspolitik der Alldeutschen und der Deutschvölkischen einerseits und der nationalsozialistischen Machtpolitik andererseits begannen sich die deutschsprachigen Luxemburger langsam vom deutschsprachigen Raum zu entfremden und sich als eigenständige deutschsprachige Ethnie (neben Deutschschweizer und Liechtensteiner) zu etablieren. Dem hitlerischen Wunsch, dass Luxemburg als „deutscher Volksboden“ einem nationalsozialistischen, deutschvölkisch dominierten Großreich alldeutscher Prägung, dem Großdeutschen Reich, angehört, stand die Masse der Luxemburger ablehnend gegenüber, obgleich ein großer Teil von ihnen nationalsozialistisch orientierten Organisationen wie der Volksdeutschen Bewegung angehörte. Die deutschsprachigen Luxemburger wollten keinem deutschvölkischen Rassestaat angehören, der sie als „Deutschblütige“ für sich in Anspruch nahm.

Innerhalb eines halben Jahrhunderts, von etwa 1900 bis 1955, hatten die deutschsprachigen Luxemburger jenen Schritt vollzogen, den die Niederländer 1579 vor ihnen vollzogen hatten. Sie begannen, den heimischen Dialekt, das Letzeburgische, zielstrebig zur Nationalsprache auszubauen und durch eine eigenständige Orthografie und Grammatik möglich weit vom Deutschen abzuheben. Die Deutschschweizer hatten zwar schon 1499 begonnen, sich als eigenständiges Volk zu fühlen, verblieben aber wie bereits angeführt im deutschen Sprachverband. Die Gefahr einer „Hollandisierung“, das heißt die Schaffung einer eigenen Hochsprache auf Grundlage der in der Schweiz gesprochenen alemannischen Dialekte, bestand innerhalb der Schweiz bis zum II. Weltkrieg nicht.

Das Wiki verwendet generell die Begriffe Deutschluxemburger und Deutschschweizer nur dann, wenn die übliche Bezeichnung Luxemburger und Schweizer nicht eindeutig sind. Die heute durchaus als „völkisch“ angesehenen Begriffe werden im Wiki sprachlich-kulturell verwendet, ohne dass dabei eine politische Agenda verfolgt wird.

Was soll der Autor beachten?

Vorweg sind alle Autoren hier herzlich willkommen, wenn sich diese entschlossen haben, durch eine Anmeldung mit ihrem Wissen in diesem Wiki beizutragen!

Dieses Wiki legt allergrößten Wert darauf, dass seine Artikel wertfrei, das heißt, neutral erstellt werden. Ideologische, politische oder sonstige Wertungen zum aktuellen Tagesgeschehen, aber auch zu historischen Fakten abzugeben, steht diesem Wiki nicht zu! Denn dafür wurde es nicht erstellt.

Hier sollen Artikel nach der Formel „Z-D-F“ (Zahlen, Daten, Fakten) erstellt werden, ohne dass die Artikel im Anschluss dem politischen Schema „links/rechts“ zu verorten sind. Die wahre enzyklopädische Kunst ist, dass selbst Autoren, die sich politisch eher links oder rechts einstufen, Artikel erstellen, die alle möglichen Aspekte abbilden, ohne dass einer bestimmten Ideologie gefolgt wird!

Dass es schwer sein wird, nach diesen Vorgaben zu handeln, ist dem Verantwortlichen hinter diesem Wiki bewusst. Niemand kann sich von einer bestimmten politischen Beeinflussung freisprechen, wenn man sich in einer Ecke verortet. Fehler machen wir alle! Sollte sich eine gewisse Ideologie in den Artikeln widerspiegeln, dann können diese von den Autoren des Wikis berichtigt werden und der Autor darüber benachrichtigt werden.

Sollte aber ein offensichtlich bewusst politisch-ideologisch motivierter Artikel eingestellt, der nur dem Zweck dient, einer bestimmten Propaganda zu dienen und dieser eine Plattform zu bieten, dann wird dieser umgehend und ohne Ansprache des Autors von den Admins gelöscht. Die Wiedereinstellung des gelöschten Artikels (oder eines ähnlich gelagerten) hat für den Ersteller weitreichende Konsequenzen zur Folge!

In diesem Wiki werden keine politisch-ideologische und/oder völkisch-rassistische Standpunkte mittels Editwar durchgesetzt!

Wie das Wiki beispielsweise die Österreicher oder die Luxemburger einstuft, ist bereits auf dieser dieser Seite geklärt worden. Demnach ist es überflüssig zu behaupten, sie seien bis heute „Deutsche“, da sie ihre „neue Identität“ im Grunde von den „Siegern aufoktroyiert“ bekommen hätten. Dem ist mitnichten so!

Ein möglicher Autor muss nach Lektüre dieses Abschnittes wissen, dass eine übermäßige Erwähnung von Kriegsverbrechen während beider Weltkriege in diesem Wiki unerwünscht ist. Die Verbrechen von Wehrmacht und Waffen-SS einerseits sowie den Einsatzgruppen der Polizei und des Sicherheitsdienstes ist hinlänglich bekannt und durch entsprechende Fachliteratur dokumentiert.

Dieses Wiki rühmt sich nicht für diese abscheulichen Verbrechen, die zumeist im deutschen Namen verübt wurden, sondern es verurteilt diese aufs Schärfste!

Aber anstelle einen bestimmten Artikel mit den deutschen Gräueltaten zu überfrachten, reicht es dort exemplarisch drei oder vier aufzuführen. Eine Gesamtübersicht deutscher Gräueltaten und Kriegsverbrechen werden in den Artikeln Deutsche Kriegsverbrechen (1914–1918) und Deutsche Kriegsverbrechen (1939–1945) aufgeführt sein.

Dieses Wiki rechnet auch nicht deutsche Gräueltaten gegen die Gräueltaten anderer auf! Es erwähnt diese an anderer Stelle, sofern diese von Dritten begangenen Gräueltaten die deutsche Geschichte betrifft. Außerhalb des wikispezifischen Themenkreises, also außerhalb der germanischen, deutschen und europäischen Geschichte, sind dokumentierte Kriegsverbrechen usw. sekundär und können exemplarisch in den jeweiligen Länderartikeln aufgeführt werden. Hier liegt jedoch die Würze in der sprichwörtlichen Kürze: In Bezug auf dieses Wiki sind die Indianerkrieger der USA unerheblich. Alliierte Kriegsverbrechen und Gräueltaten während des I. und II. Weltkrieges dokumentieren analog zu den deutschen Gegenstücken die Artikel Kriegsverbrechen der Triple Entente und Kriegsverbrechen der Alliierten (1939–1945).

Ansichten des Wikis bezüglich Deutschland, des Grundgesetzes und des Zwei-plus-Vier-Vertrages

Nachdem oben stehend das Grundkonzept des Wikis dargelegt wurde, müssen nun auch ein paar Worte bezüglich Deutschland, seiner Verfassung und über die Abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland als Ganzes (kurz „Zwei-plus-Vier-Vertrag“) fallen.

Dieses Wiki bekennt sich voll und umfänglich zum deutschen Nationalstaat, wie er seit 1866 vorbereitet und 1871 verwirklicht wurde, und wie dieser seit Anfang Oktober 1990 besteht.

Rechtslage Deutschlands

Die Rechtslage Deutschlands galt nach dem 23. Mai 1945 völkerrechtlich umstritten, da Großbritannien die letzte Reichsregierung verhaftete und so Deutschland staatsrechtlich handlungsfähig machte. Darauf hin übernahmen im Juni 1945 die Alliierten die Regierungsgewalt in Deutschland und errichteten auf dessen Territorium Besatzungszonen, die ab 1949 in zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme gebündelt wurden. Aus den westlichen Besatzungszonen wurde die Bundesrepublik Deutschland gebildet und aus der östlichen Besatzungszone ging die DDR hervor, die jeweils 1955 in die entsprechenden Bündnissysteme aufgenommen wurden.

Bereits im Juni 1945 waren die Oder-Neiße-Gebiete aus der SBZ genommen und verwaltungstechnisch der UdSSR und Polen zuerkannt worden. Die Potsdamer Konferenz stellte jedoch fest, dass über eine mögliche Neuziehung deutscher Grenzen nur ein Friedensvertrag zwischen den Vier Mächten und einer gesamtdeutschen Regierung entscheiden könne.

Im Eingedenk dessen, dass die Oder-Neiße-Gebiete völkerrechtlich zum deutschen Gebietsstand gehörten, obgleich beide deutschen Staaten formaljuristisch längst auf diese verzichtet hatte, ist es in diesem Wiki üblich, in der Bilddarstellung Deutschlands und Europas (1949–1990) auch diese darzustellen. Nach Wiederherstellung des deutschen Nationalstaates blieb nur noch die Danzigfrage offen, die jedoch die deutsche Nationalstaatlichkeit nicht tangiert, da diese offiziell durch die Alliierten auf den Gebietsstand von 1937 festgelegt wurde und diese Definition auch von beiden deutschen Teilstaaten übernommen und nach außen vertreten wurde.

War und ist die Bundesrepublik Deutschland ein Staat?

Die Frage, ob die „alte“ Bundesrepublik zwischen 1949 und 1990 ein Staat war oder nicht, lässt sich staatsrechtlich einfach beantworten: Ja.

Obgleich beide deutschen Staaten als provisorische Staatskonstrukte der Vier Mächte begründet wurden, erhielten sie ihre staatsrechtliche Berechtigung aus der Tatsache verliehen, dass die Deutschen den jeweiligen Staat als legitim betrachteten, in dem sie lebten. Ab etwa 1950 behandelten zudem die meisten Staaten der UNO sie als eigenständige Völkerrechtssubjekte, obgleich die Rechtslage Gesamtdeutschlands weiterhin umstritten war.

Seit der Wiedervereinigung sind Deutschland in Form des Deutschen Reiches und die Bundesrepublik Deutschland in jeglicher Hinsicht subjektidentisch, wobei Letztere das Erste fortführt.

Die deutsche Reichsbürgerszene argumentiert, dass das heutige Deutschland keinen Staat darstelle, da dieses im Sinne der allgemeinen Völkerrechtslehre nicht über alle drei Elemente verfüge, die einen Staat ausmache. Die von ihnen als „Bundesrepublik in Deutschland“ titulierte Bundesrepublik besäße zwar ein Staatsgebiet und eine Staatsgewalt, verfüge jedoch nicht über ein Staatsvolk, da es der Bundesrepublik Deutschland über eine eigene Staatsangehörigkeit mangele. Die Staatsangehörigkeit „deutsch“ sei eine von den Nationalsozialisten zentral verliehene Reichsangehörigkeit, welche im Februar 1934 die Staatsangehörigkeit in den Ländern abgelöst habe. Daher stelle die Fortführung der einheitlichen deutschen Staatsangehörigkeit NS-Recht dar. Zudem argumentiert diese Szene, dass selbst das Karlsruher Bundesverfassungsgericht 1973 in ständiger Rechtsprechung festgestellt habe, dass das Deutsche Reich 1945 nicht untergegangen und dass die BRD mit diesem nur teilidentisch sei.

Die Reichsbürgerbewegung unterschlägt in dieser Hinsicht jedoch, ob wissentlich oder unwissentlich, die Tatsache, dass das Bundesverfassungsgericht im gleichen Urteil festgestellt hat, dass sich die Bundesrepublik seit ihrer Gründung mit dem Deutschen Reich als identisch betrachtete, dass die deutsche Staatsangehörigkeit zudem auch die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland; dass diese Staatsangehörigkeit die „Klammer der deutschen Nation“ darstelle und dass in diesem Sinne die DDR im Verhältnis zur BRD kein Ausland darstelle. Vielmehr stellte das Bundesverfassungsgericht folgenden Orientierungssatz auf, an dem sich die bundesdeutsche Innen- und Außenpolitik zu richten habe:

Orientierungssatz:
„Es wird daran festgehalten (vgl. z. B. BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 5, 85 <126>), dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig. Die BRD ist nicht ‚Rechtsnachfolger‘ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘, – in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings ‚teilidentisch‘.“

Ist das Grundgesetz die Verfassung Deutschlands?

Ist das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland eine Verfassung oder nicht? Schließlich müsse eine Verfassung auch den Namen Verfassung tragen. Vielmehr sei es doch ein alliiertes Machtinstrument, ein besatzungsrechtliches Mittel der Haager Landkriegsordnung. So die Ansicht und Argumentation vieler Staatsverweigerer und Reichsbürger.

Aber das Grundgesetz ist die Verfassung Deutschlands, obgleich es nicht diesen Namen trägt!

Es stimmt jedoch, dass dieses Grundgesetz als provisorische verfassungsmäßige Ordnung von den Drei Mächten den Westdeutschen aufoktroyiert wurde. Ursprünglich stellte es in der Tat ein besatzungsrechtliches Mittel dar, wie es auch aus der alten Präambel hervorging. Es stimmt, dass das Grundgesetz als solches den Drei Mächten vom Parlamentarischen Rat vorgelegt und von diesem genehmigt werden musste.

Doch durch die Akzeptanz der Westdeutschen und der Westberliner etablierte es sich ab 1952 zunehmend als westdeutsche Verfassung, die durch die Teilnahme an demokratischen Wahlen legitimiert wurde. Mittels Gewohnheitsrecht wurde das provisorische Grundgesetz zur Verfassung der Bundesrepublik, da es durch die Bundesregierung und den Deutschen als Verfassung behandelt wurde.

Der Staats- und Völkerrechtler Schachtschneider erklärte in einem Interview zum 70. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes gegenüber dem Sender RT Deutsch (Sendereihe „Der Fehlende Part“), dass Deutschland eine Verfassung habe, die Grundgesetz genannt würde. Dieses habe zwar den Mangel, dass es als genehmigungspflichtiges Dokument durch die Westalliierten und nicht als Ergebnis einer demokratischen Annahme durch das Deutsche Volk eingeführt sei. Doch infolge der Anerkennungslehre durch Teilnahme an Landtags- und Bundestagswahlen sei das Grundgesetz de facto zur deutschen Verfassung geworden.[1]

Heute anerkennen etwa 98 % der Deutschen das Grundgesetz als deutsche Verfassung. Lediglich eine Minderheit der Deutschen wie Reichsbürger, Staatsverweigerer („Aktion 146“) und rechtsradikale wie rechtsextreme Kreise sprechen dem Grundgesetz diesen Status ab.

Ist der Zwei-plus-Vier-Vertrag ein Friedensvertrag?

„Deutschland braucht einen Friedensvertrag mit den Alliierten, damit der II. Weltkrieg und der bestehende Waffenstillstand zwischen Deutschland und den Alliierten völkerrechtlich beendet wird!“ „Der Zwei-Plus-Vier-Vertrag ist kein Friedensvertrag, denn er heißt nicht so!“

So argumentieren die üblichen Kreise von der radikalen und extremen Rechten. Aber auch in rechtskonservativen Kreisen wie den Heimatvertriebenenverbänden wird ähnlich argumentiert, auf der Hoffnung basierend, dass ein Friedensvertrag die seit „1945 fremdverwalteten“ Deutschen Ostgebiete wieder zurück nach Deutschland zu holen.

Es ist richtig, dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag keinen Friedensvertrag im Sinne des allgemeinen Völkerrechtes darstellt. Aber es wird ihm der Status einer friedensvertraglichen Regelung zuerkannt, welche ein Äquivalent, also eine Entsprechung zum klassischen Friedensvertrag darstellt. Mit Ausnahme der Verpflichtung Deutschlands in Frage der Reparationszahlungen und der Kriegsfolgekosten an die ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands, wie diese 1953 bei der Londoner Schuldenkonferenz festgelegt wurde, weist dieser Vertrag alle Bestandteile eines Friedensvertrages auf. Zudem führt er den offiziellen Titel „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“.

Die damaligen Unterzeichner, das heißt die Vertreter Frankreichs, Großbritanniens, der USA und der UdSSR auf der einen als auch die Vertreter der BRD und der DDR, gingen davon aus, dass von diesem Vertrag keine älteren Verträge und Regelungen, die zwischen ihnen getroffen worden waren und deren Rechtsstellung am Abschluss eines Friedensvertrages gebunden waren, nicht betroffen waren. Vielmehr verstanden alle Parteien diesen neuen Vertrag voll umfänglich als Friedensvertrag zwischen den einstigen Alliierten und dem Deutschen Reich.[2]

Für den bereits erwähnten Schachtschneider jedoch stellt der Zwei-plus-Vier-Vertrag keinen Friedensvertrag dar. Doch er räumt ein, dass mit Abschluss dieses Vertrages Deutschland seine volle Souveränität wiedererlangt habe, die an gewisse Vorbehalte der Vier Mächte gebunden sei.[1]

Im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde die deutsche Grenzfrage gegenüber den Nachbarn Deutschlands geklärt, indem er Deutschland auf die Außengrenzen der bisherigen deutschen Staaten beschränkte. Zudem wurde das im Vertrag als „Vereinte[s] Deutschland“ deklarierte Staatswesen der Deutschen auf einen Gewaltverzicht festgelegt und verpflichtet, die Grenzgarantien der alten BRD zu erneuern und den Görlitzer Vertrag zwischen der DDR und Polen anzuerkennen.

Den Teilnehmern der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen war klar, dass die Ausarbeitung eines klassischen Friedensvertrages zwischen den Vier Mächten, den Vertretern Deutschlands und insgesamt weiteren 49 Staaten (insgesamt hatten bis zur Kapitulation Deutschland 53 Staaten den Krieg erklärt), die Wiedervereinigung Deutschlands unnötig verzögert und vermutlich erschwert. Zudem hätten alle Kriegsparteien sich an einem neutralen Ort treffen müssen, um einen Friedensvertrag auszuarbeiten. So einigten sich die Teilnehmer der sogenannten Pariser Gespräche 1990 darauf hin, dass der zwischen ihnen ausgearbeitete Vertrag am 2. Oktober 1990 den in der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) vorzulegen, um die übrigen am Weltkrieg beteiligten Staaten nicht gänzlich auszuschließen. Die KSZE nahm diesen Vertrag in der Pariser Charta vom 21. November 1990 „mit großer Genugtuung“ entgegen, sodass die deutsche Wiedervereinigung nicht allein als Verhandlungsergebnis der beiden deutschen Staaten mit den Vier Mächten darstellt, sondern dass diese der ausdrückliche Wille der in der KSZE vereinigten Staaten war.[3]

Deutscher Nationalstaat und die ehemaligen deutschen Teilstaaten

Für dieses Wiki stellt das Deutsche Reich zwischen 1871 und 1945 den Nationalstaat der Deutschen dar. Damit folgt es der allgemeinen Staats- und Völkerrechtslehre.

Zur Zeit der deutschen Teilung (1949–1990) definiert es den Gebietsstand Deutschlands in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 als deutschen Nationalstaat, dessen östliche Gebietsteile (Oder-Neiße-Gebiete) provisorisch der Gebietshoheit Polens und der UdSSR unterstellt waren. Daher sind in der Bebilderung des Wikis in den Darstellungsarten bis zur Wiedervereinigung Deutschland stets die Grenzen der Oder-Neiße-Gebiete und der Freien Stadt Danzig dargestellt, um zu betonen, dass zwischen 1949 und 1990 die Deutsche Frage und die Danzigfrage noch offen waren.

Seit dem 3. Oktober 1990 stellt das heutige Deutschland den deutschen Nationalstaat dar, da es nun auch mit dem Deutschen Reich subjekt- und gebietsidentisch ist.

Was die ehemaligen deutschen Teilstaaten betrifft, so hat sich dieses Wiki entschlossen, diese unter den Bezeichnungen „Bundesrepublik Deutschland“ und „Deutsche Demokratische Republik“ zu führen. Daher werden in ihm auch die Lemmata „Bundesrepublik Deutschland“ und „Deutschland“ geführt, indes die Wikipedia Ersteres als amtliche Vollbezeichnung auf das Lemma Deutschland weitergeleitet hat. Den Artikelinhalt des hiesigen Artikels Bundesrepublik Deutschland führt die Wikipedia unter dem Namen „Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)“.

Die Lemmata „Nachkriegsdeutschland“, „Alte Länder“ und „Neue Länder“ werden in diesem Wiki zwar lemmabelegt, aber der eigentliche Artikelinhalt erfolgt in den Artikeln Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik.

In der eigentlichen Artikelarbeit wird nach über 30 Jahren nach der Wiedervereinigung tunlicht auf die Begriffe „Alte Länder“ für die BRD und „Neue Länder“ für die DDR verzichtet, da sie nicht mehr zeitgemäß erscheinen und eine neue Mauer in den Köpfen der Deutschen implantieren. Vielmehr werden die BRD und DDR in diesem Wiki aus dem historischen Kontext heraus als „damalige Bundesrepublik Deutschland“ und als „ehemalige DDR“ bezeichnet, wobei dann auf die jeweiligen Artikel zu verlinken ist.

Warum handelt dieses Wiki auch türkische, romanische oder slawische Völker?

Diese mögliche Frage ist durchaus berechtigt. Romanische und slawische Völker spielten bei der Ethnogenese der Deutschen, also bei deren ethnischer Entstehung, eine wesentliche Rolle.

Aber warum werden in ihm auch türkische Völker abgebildet? Nun, aus dem historischen Kontext heraus. Viele türkische Völker wie die Seldschuken oder die osmanischen Türken sind den Deutschen bzw. den Europäern im Mittelalter meist feindlich gegenüber gestanden. Auch darf nicht außer Betracht gelassen werden, dass vermutlich bereits bei den innerasiatischen Steppennomaden wie den Hunnen, den Awaren oder den Magyaren, die ihrer Zeit Europa mit Raubzügen überzogen, türkische Elemente vertreten waren.

Heute bildet vor allem das zahlreichste Volk der türkischen Völker, die Türkeitürken, eine der größten Minderheiten in Deutschland und des Balkanraumes. Von daher ist es durchaus gerechtfertigt, dass sie und deren Sprach- und Stammverwandte in Innerasien oder des Mittleren Ostens hier abgebildet werden. Aber da sich dieses Wiki der europäisch-deutschen Geschichte verpflichtet hat, sollen die entsprechenden Artikeln nur möglichst kurz und nicht so umfangreich wie in der Wikipedia sein. Denn dieses Wiki geht davon aus, dass interessierte Leser eh auf die Wikipedia zurückgreifen werden, um mehr über diese türkischen Völker zu erfahren.

Rechtliche Hinweise bezüglich verfassungsfeindlicher Symbolik

Warum verwendet dieses Wiki in einigen Artikeln verfassungsfeindliche Symbole?

Die Antwort ist simpel: Die Sigrune (ᛋ) und das Hakenkreuz (卍) sind wesentlich älter als der Nationalsozialismus, der diese ideologisch missbrauchte. Vielmehr waren diese Zeichen bei diversen Völkern wie den Germanen, den Indern, Perser oder den Indianer als Heilszeichen bekannt.

Ihre Verwendung hier dient allein der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher und verfassungswidriger Bestrebungen sowie der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung sowie der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens und der militärhistorischen oder uniformkundlichen Forschung gemäß §§ 86 und86a StGB.

Ähnliche gesetzliche Einschränkungen des Gebrauchs ideologischer Symbolik besteht auch in anderen Staaten. Daher soll ihr Gebrauch in diesem Wiki auch nur sehr sparsam eingesetzt werden und im Zusammenhang des Artikelbezugs stehen.

Sperrgründe

Nachfolgend seien die Gründe aufgeführt, aufgrund deren in diesem eine Sperre – sei es eine zeitlich begrenzte oder eine unbegrenzte – ausgesprochen werden:

  1. Massive Einstellung politisch-ideologischer Artikel trotz mehrfacher Hinweise durch die Community, dass dieses nicht erwünscht ist.
  2. Einstellung von Fake-Artikeln.
  3. Belegfälschung innerhalb durch Fußnoten belegten Aussagen und damit Manipulation der gemachten Aussage.
  4. Allgemeine Störung des Projektfriedens („kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit“ / KWZEM). Darunter fällt auch die vorsätzliche Missachtung der hiesigen Relevanzkriterien, Namenskonventionen und der Seite Artikelarbeit.
  5. Persönliche Angriffe wie Beleidung, Ehrbeschmutzung oder üble Nachrede.
  6. Leugnung und/oder Relativierung von Völkermorden, insbesondere über die der Juden und Zigeuner während des II. Weltkrieges. Hier muss sich jeder im Klaren darüber sein, dass ein solches Verhalten nicht nur die unbegrenzte Sperrung des Accounts zur Folge hat, sondern auch, dass die Aussagen via Screenshot gesichert und Fandom gebeten wird, die IP-Adresse via Checkuser festzustellen, damit das Ganze zur Anzeige gebracht werden kann!
  7. „Völkische Diskussionen“ bezüglich der ethnischen Identität der heutigen Luxemburger, Elsass-Lothringer, Liechtensteiner, der Schweizer und Österreicher deutscher Sprache.
  8. „Völkische Diskussionen“ bezüglich der ethnischen Identität der heutigen Flamen, Niederländer und Friesen.
  9. Diskriminierung, Verächtlichmachung und/oder unbelegte Verdächtigungen von Organisationen, Vereinen oder Personen.
  10. Verherrlichung des Nationalsozialismus, des Kommunismus und ähnlicher autoritär-totalitärer Systeme.
  11. Missbräuchliche Nutzung von Mehrfach-Accounts („Sockenpuppen“), um eine bestimmte Meinung usw. durchzudrücken.
  12. Troll-Accounts, die nur angelegt werden, um Unfrieden zu stiften, Belegefälschung usw. zu begehen oder Nutzer zu stalken bzw. zu belästigen.
  13. Bestreitung der Rechtmäßigkeit und der Gültigkeit des Grundgesetzes, Bestreitung des Nationalstaatscharakters der Bundesrepublik Deutschland. Bestreitung der friedensvertraglichen Regelung zwischen den Vier Mächten und den zwei deutschen Staaten im Zwei-plus-Vier-Vertrag.
  14. Missbrauch des Wikis als pures Diskussionsforum oder als „Reichsbürgerplattform“.
  15. Spam verfassungsfeindlicher/politischer Symbolik, egal ob von links oder rechts.
  16. Sperrumgehung ist ein Sperrgrund, wenn sie weiterhin dem Projektfrieden stört. Sie wird jedoch toleriert, wenn mit dem Neuaccount versucht wird, eine regelkonforme Artikelarbeit bei Wiki-mäßigem Verhalten zu führen.

Du hast noch Fragen? Dann melde Dich doch einfach auf meiner Diskussionsseite.

Ansonsten: auf gute Zusammenarbeit!

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Der Fehlende Part: Ist Deutschland souverän? 70. Geburtstag des Grundgesetzes, auf: RT Deutsch, vom 24. Mai 2019, Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, abgerufen am 24. Mai 2019.
  2. Becker, Peter – Braun, Reiner – Deiseroth, Dieter (Hrsg.): Frieden durch Recht?, Reihe: Wissenschaft in der Verantwortung, Berliner Wissenschafts-Verlag 2010, ISBN 978-3-8305-1721-4, S. 363
  3. Bundeszentrale zur politischen Bildung: Vor 25 Jahren: Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrag, abgerufen am 25. Mai 2019



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